18. Tag

Ho Chi Minh City / Flug Ho Chi Minh City - Bangkok - Istanbul - Köln

der klägliche Rest

mehr ist von unseren millionen leider nicht übrig geblieben, also nichts wie heim. interessant und auch aufregend war es hier in vietnam. wir werden wiederkommen.

cam on nhieu und tam biet vietnam!

17. Tag

Mui Ne / Busfahrt Mui Ne - Ho Chi Minh City

Buddha

zu heute gibt es nicht viel zu sagen. wir haben erstmal noch den vormittag am pool genossen und sind dann um 14:00 uhr mit dem bus nach ho chi minh city gefahren. gefahren? eigentlich kann man bei 6 stunden für 198 kilometer nicht von fahren sprechen, oder doch? wir sind jedenfalls gut angekommen und verbringen nun unsere letzte nacht in vietnam. morgen abend geht es dann wieder heim.

4. Tag

Ho Chi Minh City / Flug Ho Chi Minh City - Hanoi

geordnetes Chaos Cuong - kleines Schreinhäuschen

Kulturpark altäglicher Wahnsinn auf den Strassen

nachdem wir jetzt den ersten kulturschock überwunden haben, sind wir gut in hanoi gelandet.

kulturschock nr. 1:
auf unserem transfer zum hostel in saigon wurden wir das erste mal mit ihm konfrontiert, dem vietnamesischem strassenverkehr.
unser erster kommentar war nur ein erschrokenes “ooooohhhh”, welches der taxifahrer mit einem lächeln kommentierte. wir waren wohl nicht die ersten geschockten europäer.
was einem anfangs wie ein einziges chaos erscheint, folgt aber dich seinen eigenen regeln, wie man nach einigen beobachtungen bzw. selbsterfahrungen als fussgänger feststellen kann.
rote ampeln z.b. sind nicht gleichbedeutend halten, speziell die mopedfahrer, die rechts abbiegen wollen. es gilt generell für alle verkehrsteilnehmer, losfahren bzw. gehen, wenn kein anderer fährt. ständig hupen sollte man ebenfalls, ob man einfach nur damit sagen will “ich bin da” oder man hupt wie wild und zieht zum linksabbiegen einfach mal rüber. das prinzip ist wer zögert hat verloren. dies gilt besonders für fussgänger. aber wie ihr seht, haben wir es bisher gut überstanden!!!
der vietnamese erledigt alles auf der strasse: geschäfte, kochen, essen, schlafen, lesen, reden, mopeds reparieren, arbeiten etc. daher bleibt einem als fussgänger oft nur die strasse, um seinen weg zu gehen. die bürgersteige sind einfach nur vollgestellt mit mopeds, garküchen, waren jeglicher art.
neben der leidenschaft für glückslose kann man alles auf der strasse kaufen: schweinefüsse, die bei 30 grad stundenlang in der sonne liegen, suppen, jegliche frittierte tiere, kokosnuss, backwaren, würmer etc. ein wahres schlaraffenland für den asiatischen magen. wir europäer sind, glaube ich, nicht hart genug dafür. bisher haben wir es, trotz mancher verführerischen gerüche, jedenfalls noch nicht gewagt.

das führt auch schon zum kulturschock nr. 2:
trotz harter vorbereitung (in den letzten 2 monaten bestimmt 10x vietnamesisch bestellt in köln) ist das essen doch sehr experimentell. mal schmeckt es sehr gut und mal tut es das nicht. es ist schon ein bisschen wie glücksspiel. aber für 2-3€ pro gericht ist das recht leicht finanziell zu verschmerzen. aber die suche nach einem neuen restaurant ist doch immer wieder schwierig. bislang ist unsere quote garnicht so übel und wir werden von tag zu tag besser. unsere derzeitige quote ist ungefähr 3 gute und 1 schlechte wahl. es schmeckt halt doch recht ungewohnt. doch dass wir verhungern oder vom fleisch fallen ist eher unwahrscheinlich.

kulturschock nr. 3:
es ist eigentlich kein richtiger schock, denn wir sind jetzt mehrfache millionäre.
trotz des geringen wertes der vietnamesischen dongs versuchen wir seit 4 tagen unsere erste million durch zu bringen. wir haben es jetzt aber fast geschafft.
die kleinsten scheine, die wir zu sehen bekommen haben waren 500 dong, umgerechnet ca. 0,02€. eine hauptmahlzeit kostet zwischen 50.000 und 75.000 dong. beliebte scheine im alltäglichen zahlungsverkehr sind zwischen 2.000 und 100.000 dong. wir haben also ein dickes bündel geld in der tasche und brauchen eine halbe ewigkeit zum abzählen. aber wie gesagt, wir haben die millionen in der tasche.

kulturschock nr. 4:
trotz vieler europäischer, amerikanischer und australischer touristen werden wir immer wieder lächelnd angesehen und vietnamesische kinder laufen auf uns zu. erst nach einiger ist uns aufgefallen: wir sind hier (immer noch) exoten. vietnamesen wollten sich mit uns fotografieren lassen, halbstarke jugendliche rufen uns hinterher, kleine kinder laufen immer wieder zu uns hin und einmal wurden wir am arm angefasst. wahrscheinlich wollten sie zu hause erzählen “heute habe ich eine weiße frau angefasst”. aber glücklicherweise sind das bisher nur nette begegnungen gewesen. teilweise ist es sogar sehr lustig, wir finden unseren gegenüber exotisch bei für ihn alltäglichen verrichtungen und sie finden uns exotisch, bei dem was wir sightseeing nennen.

3. Tag

Ho Chi Minh City

Zweiter Kontakt: die moderne Kaffeemaschine Wiedervereinigungspalast Hauptpostamt im franz. Viertel

Notre Dame-Kathedrale Parkplatz

2. Tag

Flug Istanbul - Bangkok - Ho Chi Minh City

weiter geht's... Anflug auf Ho Chi Minh City

Einreise... OK! Erster Kontakt: PHO - Beef Noodle Soup

angekommen. jetzt erstmal was essen und mit den temperaturen anfreunden. +30°c in ein paar stunden sind nicht so einfach wegzustecken.